vrijdag 22 november 2013

Update 22-11-2013 Bondarev positief over Prokofieff.


Update 22-11-2013
In de kringen rond Gennadij Bondarev, die er om bekend staat uiterst vijandig tegenover Prokofieff te staan een verbazingwekkende passage inzake het boek Zeitreisen van Prokofieff, waar deze ingaat op Judith von Halle.




Nun wissen unsere Leser auch, dass wir die „Geistesforschung“
von Sergej Prokofieff schon hinlänglich z.B. in dem von uns
veröffentlichten Buch Irina Gordienkos1 kritisiert haben; auch
die auf dieses Buch folgende Polemik haben wir in unserem
Graubuch (Basel 2013, z.B. S. 75ff.) im Wesentlichen abgedruckt.
In diesem Fall stimmen wir aber mit Sergej Prokofieffs
Kritik an Judith von Halle überein und bewundern seinen
Mut, als (ehem.) Vorstandsmitglied eine solche Haltung
öffentlich einzunehmen.

vrijdag 13 september 2013

Update 13-09-2013 Dabei geht offenbar so manches Detail verloren.


Update 13-09-2013
wie das Abendmalshaus von JvH geschaut wurde....



«Das Nachwort (Seite 105, Chapter :Nicht-Uebereinstimmendes) ) war an dieser Stelle eigentlich schon zu einem Abschluß gebracht, als man mir einige Illustrationen zeigte, die nach den Beschreibungen Anna Katharina Emmericks angefertigt worden sind. Darunter befand sich auch eine Darstellung des Abendmahlhauses. Ich war selbst sehr erschüttert, die ungeheure Ähnlichkeit mit dem von mir Erlebten festzustellen. Selbst die Perspektive, die Richtung, von der aus auf das Haus geblickt wurde, ist mit meiner in diesem Buch gegebenen Skizze identisch. (;-)Ich konnte daran erkennen, daß auch Anna Katharina Emmerick den Aufbau des gesamten Hofes so gesehen haben muß wie ich, denn die Perspektive auf das Abendmahlhaus von links her ergibt sich zwangsläufig aus dem etwas von der Mitte nach links verschobenen Torzugang zum Hof. Wer durch das Tor schreitend den Hof betrat, fand sich im Hinblick auf das Abendmahlhaus etwas links von des¬sen Freitreppe, so daß er ganz natürlich einen perspektivischen Blick auf das Ensemble haben mußte in der Weise, wie es bei Anna Katharina Emmerick und auch bei meinen Darstellungen ins Bild gesetzt worden ist. Nun hat sich aber noch ein weiterer Vorgang abgespielt, als ich die Illustration des Abendmahlhauses betrachtete: Darin trägt der das Haus umschließende Säulengang eine bogenförmige Ausmauerung, worauf das Dach ruht. In meiner Darstellung tragen die griechischen Säulen keine Bögen, sondern nur das Pultdach (siehe Zeichnung auf Seite 23). Als ich eine Weile auf die fremde Illustration schaute, mußte ich feststellen, daß ich unsicher wurde in bezug auf die tatsächliche Konstruktion des Säulenganges. Ich schlug in meinem alten Notizbuch nach und fand, daß ich direkt nach dem ersten Erleben des Abendmahl-Geschehens eine Skizze angefertigt hatte, in der der Säulengang ebenfalls gemauerte Bögen trug. Hieran ist zu erkennen, was gemeint ist, wenn ich in meinen Darlegungen dann und wann von meinen spreche. Die sinnlichen Gegebenheiten während der Zeitenwende werden zu einer bestimmten Stunde durchlebt. Dabei macht das eigene Wesen Wahrnehmungen. Zu einer anderen Stunde, wenn die Wahrnehmung wieder allein die Gegenwart erfaßt, muß man sich der Erinnerung bedienen, um die Wahrnehmungen der Vergangenheit in die Gegenwart hineinzuholen. Dabei geht offenbar so manches Detail verloren. Es muß also das richtige Detail des Säulenganges zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal überprüft werden. Ich habe die Zeichnung dennoch nicht nachträglich abgeändert, weil zum einen die Frage nach der Detailausgestaltung des Säulenumgangs hier nicht von besonderer Relevanz ist und zum anderen, weil dieses Beispiel die Abläufe verdeutlicht, wie sie bei der Entstehung von der Wiedergabe historischer Umstände auftreten,.
Wolfgang Garvelmann in sein Buch: Es muß erwähnt werden, daß ich in diesem Buch nicht nur die oben genannte Zeichnung übernommen habe, sondern auch eine von Judith von Halle gefertigte Tafelzeichnung anläßlich eines Vortrages in Aesch bei Basel am 1. Mai 2006 über eben dieses Thema. Diese Tafelzeichnung hat gemauerte Bögen in Übereinstimmung mit Katharina Emmerick (siehe Seite 8 I). Aber belastet mit dieser architektonischen Problematik ist zu vermuten, daß auch die im Abendmahlsbuch Judith von Halles auf Seite 35 gezeigte Innenansicht im Hinblick auf eine flache Decke zu überprüfen wäre. Man möge dem Autor verzeihen, daß er eine solche Thematik überhaupt anspricht - Judith von Halle selbst hat Wesentlicheres darzustellen und rückt eine solche Erinnerungslücke darum mit der nötigen sachlichen Selbstkritik in ganz selbstverständlicher Weise zurecht. Sie ist guten Glaubens auch an die Sachlichkeit der Mitmenschen - eine charakterlich positive Gesamtstruktur, die gerne übersieht, wie weniger positive Zeitgenossen Fehler suchen, um das Eigentliche zu eliminieren. Eine Frage, der ich auch nachgehen will, ist die nach der Körperseite, die den Lanzenstich empfangen hat und die bei Katharina Emmerick und Therese Neumann die «Herzwunde. genannt wird. Sie befindet sich bei Therese Neumann auf der linken Brustseite, und Johannes Steiner widmet den Orten der Stigmata eine ausführliche Betrachtung und kommt zu dem Schluß, daß die Stigmen nicht anatomisch genau plaziert sind, sondern «lediglich Zeichen der innigen Vereinigung der stigmatisierten Person mit dem leidenden Christus» (S. 208) seien.

nach Emmerich





oben nach emmerich, unten Skizze JvH





2 Skizzen JvH die einander widersprechen (Text siehe oben)


Hat JvH nun das Gebaude geschaut waehrend ihre Zeitreisen? Oder hat sie sich das Bild von Anna Katharina Emmerich ""erinnert"" (so wie es nicht geschaut sondern beschrieben wurde nach Anleitung von ihre Beschreibungen so wie Brentano diese aufgezeichnet hat.), dat es vom geschauten geistlichen Perspektive aus doch auch ein anderer raumlich Perspektiv hatte sein koennen, als dasjenige was nach eine Textliche Beschreibung in Bild umgesetzt wurde?

Dabei geht offenbar so manches Detail verloren.

maandag 26 augustus 2013

Update 26-08-2013 hetze tegen Prokofieff


Update 26-08-2013

Verderop (bijv. Update 04-06-2013) is beschreven hoe zich een hele hetze aan het ontwikkelen was tegen Sergej Prokofieff.
Ondertussen is het boek wat bij de aanhangers van Judith von Halle zoveel kwaad bloed zet in het Nederlands vertaald. Tijdreizen - Een tegenbeeld van antroposofisch geestesonderzoek. Het boek is uitgebreid tov de duitse versie met een aantal interessante voetnoten door de vertaler Ton Jansen van Perun boeken.In de nieuwsbrief van Perun de volgende beschrijving:


Boek Sergej Prokofieff over Judith von Halle’s ‘tijdreizen’
Zoals in de vorige Nieuwsbrief reeds werd gemeld, is direct na het verschijnen van het boekje Zeitreisen het plan opgevat hiervan ook een nederlandse vertaling te maken, al was beslist niet iedereen even enthousiast over dit idee. De inhoud van het boekje liegt er nu eenmaal niet om en laat duidelijk zien waarin het probleem met het werk van Judith von Halle bestaat.De afgelopen weken en maanden is er bij Perun hard gewerkt en met enige trots kunnen wij melden dat de vertaling nu gereed is en vanaf 22 juli in de winkels zal liggen. Het is veel werk geweest, te meer omdat de situatie in Duitsland en Zwitserland rondom Judith von Halle beslist niet iedereen in Nederland bekend zal zijn, zodat in aanvullende noten hiervan kort een beeld moest worden geschetst. Daarnaast is vrijwel alle literatuur waarnaar in het boekje wordt verwezen alleen in het Duits beschikbaar, waardoor de lezer zich soms geen beeld van de context kon vormen. Ook aan dit probleem is tegemoet gekomen via aanvullende noten waarin kort naar cruciale passages uit de betreffende publicaties wordt verwezen.Al met al is het een mooie en inhoudsrijke uitgave geworden, die het huidige ‘gat’ in de beeldvorming over Judith von Halle en het fenomeen van de stigmatisatie en de daarmee verbonden ‘tijdreizen’ opvult. Want tot nu toe waren er in Nederland wel diverse boeken van Judith von Halle beschikbaar, plus enige brochures, maar nog geen enkele serieuze kritische beschouwing van haar werk (*). Zoals Prokofieff op overtuigende wijze laat zien is dit – ondanks de bewering van het tegendeel – op veel plaatsen lijnrecht in tegenspraak met de bevindingen van Rudolf Steiner en van de evangeliën, zodat het zeker niet als reguliere antroposofie kan worden beschouwd, sterker nog: een regelrechte bedreiging daarvoor vormt. Prokofieff gaat echter nog een stap verder en laat ook zien hoe bepaalde belangrijke gebeurtenissen uit het Keerpunt der Tijden zich wél hebben toegedragen, waardoor de lezer zich een verdiept begrip van de Christusimpuls eigen kan maken. Zo gaat ook in dit geval de waarheid uit Goethe’s Faust op, dat de kracht ‘die steeds het kwade wil’ uiteindelijk ‘het goede bracht’. Een moedig boek!
Boekgegevens:
Sergej O. Prokofief,
‘Tijdreizen’ - een tegenbeeld van
antroposofisch geestesonderzoek
Paperback (gen.), 160 pag.,
€ 14,90

Ton Jansen van Perun boeken.




(*) bij deze opmerking van Ton ga ik er maar van uit dat hij niet op de hoogte is van deze website, die zich al langere tijd uiteenzet met het werk van von Halle.

forumdeel uit 2012

maandag 12 augustus 2013

Update 12-08-2013 Papageienzange


Update 12-08-2013


In het abschlussbericht komt JvH zelf aan het woord over het ontstaan van de stigmata.

Seite 25: JvH beschreibt: „Peter Tradowsky war der Erste, der das [die Stigmatisation] gesehen“ und als solches erkannt hat. „Ich habe etwas geschrieben und er saß mir so schräg gegenüber und hat dann etwas auf dem Handrücken gesehen. Das war zunächst mal so wie eine Art Bluterguss. Er sagte: das sieht aus wie ein Stigma. Das entwickelte sich dann über die nächsten zwei Wochen etwa so, dass man sagen konnte, er hatte Recht.“ JvH selbst hatte zunächst gedacht, sie habe von der handwerklichen Arbeit mit einer „Papageienzange“ an den Fliesen ihres neuen Badezimmers in der rechten Handinnenfläche einen Bluterguss bekommen. Doch „später kam dasselbe in der linken Hand und dann auf der Rückseite und an den Füßen usw. Und da war dann natürlich klar, dass es das wohl nicht sein konnte.“




Dit is een zogenaamde papegaaientang. Volgens JvH zou ze zich hiermee ongemerkt aan de binnenkant van haar hand verwond kunnen hebben.Vervolgens ziet Peter Tradowsky als eerste aan de buitenzijde van haar hand iets als een wond en interpreteert het direct als een stigma. Let wel Judith is getrouwd met August von Halle (architect en derhalve goed waarnemer van uiterlijke vormen), maar deze had niets opgemerkt, terwijl mag men veronderstellen deze wel iets intiemer met zijn vrouw omgaat dan de buitenstaander Tradowsky.


U als lezer kunt u zich voorstellen dat iemand die zegt van jongs af aan al helderziend te zijn, bovendien een gediplomeerde architecte is, dat zo iemand zich onbewust en per ongeluk zo een wond had kunnen toebrengen met dergelijk gereedschap?. In haar boeken is het juist het bewustzijn (en de zintuiglijke waarneming, zelfs op grote afstand) waar ze zo'n grote aandacht aan schenkt.Daarbij nog dat deze gedachte bij haar opkomt nadat aan de buitenzijde van haar hand iets wordt waargenomen, terwijl de verwonding aan de binnenzijde vermoed wordt door JvH. Hoe bewust is JvH?

dinsdag 18 juni 2013

Update 18-06-2013a Rudolf Steiner – Meester van de Witte Loge. Over de occulte biografie


Update 18-06-2013a
Rudolf Steiner – Meester van de Witte Loge. Over de occulte biografie


Een groepje mensen in Nederland is actief met het vertalen en verspreiden van de boeken van Judith von Halle.
Eerder heb ik daar al melding van gemaakt (update 23-5 en 24-5-2013)
Nu wordt er dus weer een nieuwe vertaling aangekondigd:
Rudolf Steiner – Meester van de Witte Loge. Over de occulte biografie (duitse link)
Omdat dit boek al geruime tijd in het Duits beschikbaar is, hebben een aantal mensen er al notie van kunnen nemen.
Dat zijn o.a. Holger Niederhausen, Richard Ramsbotham en Sergej Prokofieff.
Er worden in dit boek verschillende thema’s aangeroerd. Dat van de controverse omtrent degeboortedag van Rudolf Steiner. Judith weet dit uit te leggen als een occulte gevangenschap waarin Steiner vastgezeten zou hebben.(zie ook update 25-02-2013)
Verder wordt er ingegaan op de mysterienaam van Rudolf Steiner.
Prokofieff gaat met name in op deze mysterienaam. Volgens Steiner zelf mag binnen honderd jaar na het overlijden van een belangrijke geestelijke leraar niet gesproken worden over diens mysterienaam, dat zou deze persoon alleen maar schaden. Lang voor het jaar 2025 breekt Judith deze occulte wet. Bovendien en dat tonen de 3 bovengenoemde schrijvers aan is de mysterienaam van Serapis ook nog eens een valse benaming, die Steiner meer in verband wil brengen met de zogenaamde theosofische meesters uit de tijd van Blavatsky, Leadbeater etc. (het artikel van Ramsbotham is daar zeer duidelijk over).
In het Duitse blad Die Drei is ook een recensie: Die Frage nach Meisterschaft van Klaus J.Bracker, deze stelt een aantal intrigerende vragen.


De haat tegen Prokofieff bereikt weer een hoogtepunt (dieptepunt). Ook op de site aardespiegelforum wordt door sommige mensen de integriteit van Prokofieff ernstig in twijfel getrokken.(zie voorbeelden hieronder update 17-6-2013)

Update 18-06-2013 eine Bilanz zum Stand der Diskussion um Judith von Halle


Update 18-06-2013
Onderstaand een tussenstand van de bevindingen van een groepje mensen die zich bezig houdt met Judith von Halle en wat haar intenties mogelijk zijn. Blogauteur vind daarin veel terug van zijn eigen onderzoek, dus daarom wordt het in zijn geheel geplaatst. Diverse vermelde feiten zijn in dit blog ook al aan de orde gekomen zal de lezer bemerken die dit blog al langer volgt.
Adam Michaelis: Zwischenstand. Ein Kommentar (zur Diskussion um Judith von Halle)

Vielleicht ist es Zeit, eine Bilanz zum Stand der Diskussion um Judith von Halle zu ziehen; zu ihr, Edith Maryon und der Verbindung zu unterschiedlichen magischen Zirkeln und Personen des letzten Jahrhunderts.
Jeder an Anthroposophie interessierte Leser, der die Debatte verfolgt hat, müsste verblüfft sein über den Mangel an Ehrlichkeit bei den Fürsprechern von Judith von Halle, da diese die offensichtliche Tatsache leugnen, dass es Judith von Halle selbst ist, die in ihren Büchern wieder und wieder Edith Maryon ins Gespräch gebracht hat – und zwar in einer sprachlichen Form, die eine besondere Nähe mit und Innensicht von Edith Maryon nahe legt. (So “war” sie beispielsweise ein Zeitgenosse des Lebens Christi). Auf diese Weise hat von Halle gezielt Gerüchte angestossen, durch die ein weit verbreiteter Glaube unter vielen Anthroposophen aufkam, sie sei tatsächlich die Reinkarnation Edith Maryons. Judith von Halle hat sich damit eine Legitimation in der anthroposophischen Welt erschlichen (sie stünde Rudolf Steiner besonders nahe, sie hätte an zentraler Stelle beim Ersten Goetheanum mitgewirkt, sie sei ein Zeitgenosse des historischen Jesus Christus gewesen, usw.). Viele haben die Tatsache dieses Täuschungsversuchs und der aufgebrachten Gerüchte bemerkt. Judith von Halle selbst hat zwar darauf hingewiesen, nicht irgend ein Mitglied des “Vorstandes” gewesen zu sein, aber gleichzeitig Andeutungen gemacht, sie sei in Rudolf Steiners “innerem Kreis” gewesen (oder sie habe zumindest Wissen über die Reinkarnationen dieser Menschen).
In Judith von Halles letztem Buch über A.K. Emmerick (S. 298- 310) hat sie die Andeutungen noch einen Schritt weiter getrieben. Hier hat sie ohne jeden Beleg (außer ihrem “speziellen” Wissen) die Vorstellung in die Welt gesetzt, Edith Maryon und Rudolf Steiner hätten Stigmatisierung dauernd als eine bedeutsame Tatsache besprochen; diese sei sogar, im Zusammenhang mit der Arbeit am “Menschheitsrepräsentanten” ein zentrales Thema zwischen beiden gewesen. Von Halle sieht diese “Tatsache” bestätigt in Edith Maryons Traum, was schon deshalb Unsinn ist, da es darin nicht im geringsten um Stigmatisierung geht. Offensichtlich musste sie die Figur des “stigmatisierten” Neville Meakin einführen, um die Aktualität dieses Themas zu belegen, auch wenn dies nicht mehr als von ihr aus der Luft gegriffen ist. Sie beendet dieses Thema mit dem dubiosen Hintergrund, der sich um Stella Matutina, Robert Felkin und den Golden Dawn dreht.
Dies alles ist ausschließlich ihre eigene Erfindung. Anthroposophische Leser haben jedes Recht, diese Art von In- Beziehung- Setzen Rudolf Steiners mit magischen Kreisen und Figuren zu hinterfragen, da Rudolf Steiner damit in einen gemeinsamen kulturellen und sozialen Zusammenhang mit okkulten Bruderschaften gestellt wird, deren Interesse in einem Komplott gegen die Wiederkunft Christi liegt.
Die Absicht dieser ganzen Konstruktion Judith von Halles besteht ohne Zweifel darin, ihre eigene Stigmatisierung an ein Grundthema der Anthroposophie anzubinden- an Steiners Schaffung des Menschheitsrepräsentanten. In den Augen von Halles handelt es sich dabei um eine Art Fetisch- Figur an einem Ort der Einweihung, an dem die Offenbarung des Ätherischen Christus stattfand. Sie versucht hier und immer wieder, den Ätherischen Christus zu einer physischen Struktur herab zu würdigen, die mit ihr selbst verbunden wird- vor allem durch ihre Stigmatisierung, ihre vorgebliche Teilhabe als Edith Maryon, als gleichrangig mit Rudolf Steiner in der Schaffung eines Fetischs (siehe hierzu Junko Althauses hervorragenden Beitrag ). Es gibt keinen Zweifel daran, dass Judith von Halles dieses Thema und ihre Identifikation mit Edith Maryon in der Zukunft immer weiter ausgebaut – und dass ein Großteil ihrer Anhänger ihr dies alles abgenommen hätte-, um den illusorischen Knoten fester und fester zu schnüren. Am Ende hätte sie sich als die zeitgenössische physische Repräsentantin des Ätherischen Christus ausgegeben, als die engste karmische Vertraute Rudolf Steiners für die heutige Zeit- so zumindest habe dieser es (Buch über Emmerick S. 300- 301) vorausgesehen und habe “bewusst” nichts über dauernde Stigmatisierung geäußert, um nicht den Effekt des “Stolpersteins” (als der sich Judith von Halle selbst versteht) in der heutigen Anthroposophie zu ruinieren. Dies ist die Art und Weise, in der Judith von Halle ihre eigene Bedeutsamkeit durch vage Spekulationen konstruiert.
Aber leider Gottes wird Judith von Halle ihre karmische Identität auf keinen Fall bestätigen. Ihr Sprachrohr Wolfgang Stadler behauptet energisch, sie habe eine solche Identität nie für sich beansprucht. Gut! Sie hat ihm mitgeteilt, dass sie ihre letzte Inkarnation kenne, aber sie würde darüber jetzt nichts kundtun- vermutlich, weil ihr noch nicht klar geworden ist, wie sie mit der Tatsache zurecht kommen soll, dass die angebliche Edith Maryon- Identität in Frage gestellt und/ oder kompromittiert wird. Gut! Es gibt jetzt für sie auch ein Problem mit der Verbindung Maryons zu magischen Zirkeln – etwas, was sie selbst konstruiert und angedeutet hat, aber jetzt nicht mehr so leicht los wird. Wahrscheinlich arbeitet sie momentan daran, wie sie sich davon distanzieren kann. Auf jeden Fall können wir an dieser Stelle ein für allemal feststellen: Judith von Halle IST NICHT die Reinkarnation Edith Maryons. Sie hat dies indirekt durch ihre Sprecher verkünden lassen. So hat sie an diesem Punkt der Auseinandersetzung plötzlich das persönliche Kronjuwel ihrer spekulativen Imaginationen verloren (immerhin ein Ergebnis)- und damit einen erheblichen Teil ihres sorgsam, von Buch zu Buch, aufgebauten esoterischen Statusses und ihrer Plausibilität. Es wird ihr nun schwer fallen, in ihrem nächsten Buch wieder als angebliche Reinkarnation Edith Maryons aufzutreten oder andere karmische Verbindungen zu Rudolf Steiner zu konstruieren. Wer ist sie tatsächlich, und was treibt sie in anthroposophischen Zusammenhängen?
Natürlich ist die ganze Angelegenheit unsinnig und trivial – denn in erster Linie gilt doch: Welche Art von Person würde von sich aus Gerüchte dieser Art anheizen – durch Andeutungen, jemand wie Edith Maryon zu sein- und dann, wenn das Ganze öffentlich infrage gestellt wird- nicht dazu zu stehen? Sollte wer daran zweifeln, dass sie selbst diese Gerüchte durch Andeutungen in ihren Büchern angeheizt hat, benötigt er nur etwas Intelligenz und ein Minimum an Kenntnis von Textanalyse (und sollte nicht gerade ein glühender Verehrer Judith von Halles sein), um ihre Texte entsprechend zu beurteilen, und um eben dies bestätigt zu sehen! Aber selbst wenn sie die Gerüchte nicht angestachelt hätte, muss sie doch mit Sicherheit davon gewusst haben. Sie hat sie bewusst benutzt, um Macht durch Faszination zu erlangen. Sie ist vollkommen verantwortlich für die Schaffung einer falschen astralen Wirklichkeit um sie herum – ein gefälschter spriritueller Nimbus.
Wäre sie eine echte spirituelle Person, hätte sie die umlaufenden Gerüchte sofort widerrufen- sie hätte öffentlich bekundet, was sie nicht ist, was man ihr aufgrund ihrer Schriften fälschlicherweise zuschreibt! Sie hat in gar keiner Weise eine Spur der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit eines Rudolf Steiners. In gar keiner Weise. So viel ist bis zum jetzigen Augenblick klar.

Engels origineel.